Woraus sich der Preis zusammensetzt
Drei Posten bestimmen die Summe: Designaufwand, Anzahl und Komplexität der Integrationen, und der Zustand Ihrer Produktdaten. Ein Shop mit 40 sauber gepflegten Produkten, Standard-Zahlungsarten und einem angepassten Theme liegt am unteren Ende. Mehrere Sprachen, ERP-Anbindung, Konfiguratoren oder 5.000 Produkte aus einem alten System bewegen ihn nach oben.
Unser Einstiegspreis steht offen auf der Preisseite. Wir arbeiten mit Festpreis pro klar umrissenem Umfang statt mit offenen Stundenkonten — Nachträge entstehen nur, wenn Sie den Umfang erweitern, und werden vorher beziffert.
- Nicht enthalten: Shopify-Abo, Domain, Fotografie, bezahlte Apps
- Enthalten: Setup, Theme-Anpassung, Rechtstext-Einbau, Testlauf, Übergabe
Was Sie beisteuern — und was wir übernehmen
Von Ihnen brauchen wir Produktdaten, Bilder, Texte und die Zugänge zu Zahlungsanbieter und Versanddienstleister. Alles andere liegt bei uns: Einrichtung des Shops, Theme-Anpassung, Navigationsstruktur, Kategorien, Zahlungs- und Versandregeln, Steuersätze, E-Mail-Vorlagen und die technische Grundlage für SEO.
Wenn Produktdaten noch nicht existieren, ist das kein Blocker, aber ein eigener Arbeitsschritt. Wir sagen das vorher, statt es später als Verzögerung zu behandeln.
Rechtliche Pflichtangaben für den deutschen Markt
Ein Shop, der nach Deutschland verkauft, braucht Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und eine Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular — erreichbar aus dem Footer und im Checkout verlinkt. Dazu kommen Preisangaben inklusive Mehrwertsteuer, ein Hinweis auf Versandkosten und bei Bedarf Angaben nach Verpackungs- und Elektrogesetz.
Wir bauen diese Seiten technisch ein und verlinken sie korrekt. Die Texte selbst kommen von einem Anbieter für Rechtstexte oder von Ihrer Kanzlei — wir sind eine Entwicklungsagentur und erstellen keine Rechtstexte.
- Impressum, Datenschutz, AGB, Widerrufsbelehrung im Footer
- Preise inkl. MwSt. und Versandkostenhinweis am Produkt
- Cookie-Banner mit echter Ablehnen-Option
Zahlungsarten, die deutsche Kunden erwarten
Kauf auf Rechnung ist im deutschen Handel weiterhin verbreitet und fehlt in vielen Standard-Setups. Dazu kommen PayPal, Lastschrift, Klarna, Kreditkarte und Apple Pay beziehungsweise Google Pay. Shopify Payments deckt einen Teil ab, für Rechnungskauf kommt in der Regel ein zusätzlicher Anbieter dazu.
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Ihrem Warenkorbwert und Ihrer Zielgruppe ab. Wir richten ein, was zu Ihnen passt, und sagen dazu, welche Gebühren damit verbunden sind.
Versand: DHL, Hermes, DPD und die Preistabelle
Versandregeln sind der Punkt, an dem viele Shops nach dem Launch nachbessern müssen. Gewichtsbasierte Staffeln, Versandkostenfreigrenze, Sperrgut, Lieferung an Packstationen und Auslandstarife für Österreich und die Schweiz müssen vorher durchdacht sein — nachträglich sind sie ein Datenproblem, kein Klick.
Wir richten die Tarife in Shopify ein und binden den Versanddienstleister an, sodass Labels und Sendungsverfolgung aus dem Adminbereich laufen.
Datenschutz und Tracking von Anfang an
Ein Consent-Banner, das nur „Akzeptieren“ anbietet, genügt nicht. Ablehnen muss genauso einfach sein, und Analyse- oder Marketing-Skripte dürfen erst nach Einwilligung laden. Shopify unterstützt dafür die Customer Privacy API und Googles Consent Mode.
Wir setzen das so auf, dass Messung und Einwilligung nicht gegeneinander arbeiten: Ohne Einwilligung keine personenbezogenen Daten, mit Einwilligung vollständige Daten. Das ist auch der Grund, warum wir Tracking nicht am Ende „schnell noch“ einbauen.
Der Ablauf in vier Wochen
Woche 1: Struktur, Kategorien, Navigations- und Seitenplan. Woche 2: Theme-Anpassung und Produktdatenimport. Woche 3: Zahlung, Versand, Steuern, Rechtstexte, E-Mails. Woche 4: Testbestellungen, Geschwindigkeit, SEO-Grundlagen, Übergabe.
Der Zeitplan hält, wenn Inhalte rechtzeitig da sind. Der häufigste Grund für Verzug sind fehlende Produkttexte und Bilder — deshalb fragen wir sie in Woche 1 ab und nicht in Woche 3.
Nach dem Launch gehört der Shop Ihnen
Sie erhalten die Inhaberrechte am Shopify-Konto, den Theme-Quellcode und eine Einweisung, mit der Ihr Team Produkte, Seiten und Kampagnen selbst pflegen kann. Keine Abhängigkeit von uns, keine Agentur-Sperre im Konto.
Wenn Sie danach laufende Betreuung möchten, gibt es sie als eigenes Paket. Wenn nicht, ist das ebenfalls in Ordnung — ein Shop, den Sie ohne uns betreiben können, ist das erklärte Ziel der Übergabe.