THEME-ENTWICKLUNG · IM DETAIL
Anpassen, erweitern oder neu bauen
Die meisten Shops brauchen kein neues Theme, sondern ein besseres. Hier steht, wie wir entscheiden — und was ein Theme-Projekt bei uns umfasst.
Die leichteste Variante, die reicht
Wir prüfen zuerst, ob Ihr bestehendes Theme oder Dawn mit einigen eigenen Sections Ihre Anforderungen erfüllt. Ein individuelles Theme empfehlen wir erst, wenn Markenauftritt, Produktlogik oder Performance-Ziele mit einem vorhandenen Theme nur über viele Workarounds erreichbar wären.
Das ist nicht Bescheidenheit, sondern Wartbarkeit: Jede Zeile eigener Code muss später jemand pflegen.
- Anpassen: Farben, Typografie, eigene Sections
- Erweitern: neue Templates, Metafelder, Metaobjekte
- Neu bauen: eigenes Designsystem, eigene Komponenten
Sections, die Ihr Team selbst pflegt
Jede Komponente entsteht als Section mit Einstellungen im Theme-Editor. Ihr Marketingteam baut Landingpages, tauscht Kampagnenbilder und ordnet Inhalte an, ohne auf Entwickler zu warten.
Wir benennen Einstellungen so, dass sie ohne Handbuch verständlich sind, und begrenzen Optionen dort, wo zu viel Freiheit das Design zerstören würde.
Metafelder statt Copy-Paste
Größentabellen, Materialangaben, Pflegehinweise und Herstellerinformationen nach Produktsicherheitsverordnung gehören in Metafelder und Metaobjekte, nicht in den Beschreibungstext. So erscheinen sie konsistent auf jeder Produktseite und lassen sich an einer Stelle ändern.
Strukturierte Produktdaten helfen außerdem Suchmaschinen und KI-Assistenten, Ihre Produkte richtig einzuordnen.
Performance ist Teil des Themes
Wir messen Ladezeit und Core Web Vitals vor und nach dem Projekt. Bilder werden in passender Breite ausgeliefert, das Hero-Bild priorisiert, Skripte verzögert, wo es geht. Ein Performance-Budget verhindert, dass das Theme mit jeder Erweiterung langsamer wird.
- LCP unter 1,5 s als Ziel auf Mobilgeräten
- Keine Skripte ohne Zweck im Theme
- Messung vor und nach jedem größeren Release
Barrierefreiheit nach BFSG
Seit Juni 2025 müssen Online-Shops für Verbraucher barrierefrei nutzbar sein. Wir entwickeln gegen WCAG 2.1 AA: Kontraste, Tastaturbedienung von Menüs und Drawern, beschriftete Formularfelder, sinnvolle Alternativtexte und pausierbare Karussells.
Code, der Ihnen gehört
Der Theme-Code liegt versioniert in Ihrem eigenen Repository und ist über die GitHub-Integration mit Shopify verbunden. Jede Änderung ist nachvollziehbar, und ein anderer Entwickler kann jederzeit übernehmen.
Zur Übergabe gehören eine kurze Dokumentation und eine Video-Schulung für Ihr Team.