THEMA · RECHT UND COMPLIANCE · 3 BEITRÄGE

Recht und Compliance im Shopify-Shop

Was ein Shopify-Shop in Deutschland rechtlich braucht: DSGVO-Checkliste, Widerrufsbutton nach § 356a BGB seit Juni 2026 und Barrierefreiheit nach BFSG — technisch erklärt.

Im deutschen E-Commerce sind Pflichtangaben kein Formalismus: fehlerhafte Widerrufsbelehrungen, falsche Preisangaben oder ein Cookie-Banner ohne echte Ablehnen-Option sind klassische Abmahngründe. 2025 und 2026 sind mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und dem Widerrufsbutton zwei neue Pflichten dazugekommen.

Diese Beiträge erklären, was verlangt wird und wie es sich in Shopify technisch umsetzen lässt. Sie ersetzen keine Rechtsberatung — die Texte selbst sollten von einem Anwalt oder einem spezialisierten Rechtstext-Anbieter kommen. Wir bauen die Technik, nicht das Gutachten.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen.

Kann man mit Shopify einen rechtssicheren Shop in Deutschland betreiben?

Ja. Impressum, Widerrufsrecht, Widerrufsbutton, Preisangaben, Consent und Auftragsverarbeitung lassen sich vollständig abbilden. Entscheidend ist die sorgfältige Umsetzung, nicht die Plattform.

Welche neuen Pflichten gelten seit 2025/2026?

Seit dem 28. Juni 2025 das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Online-Shops (mit Ausnahme für Kleinstunternehmen), seit dem 19. Juni 2026 der Widerrufsbutton nach § 356a BGB. Der Link zur EU-OS-Plattform ist seit dem 20. Juli 2025 dagegen entfallen.

Wer ist verantwortlich, wenn etwas fehlt?

Immer der Shopbetreiber. Agentur, Theme-Anbieter oder App-Entwickler haften gegenüber Abmahnern nicht an Ihrer Stelle — deshalb gehört die rechtliche Endabnahme zu einem Anwalt.

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