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Shopify Checkout anpassen: was in welchem Tarif geht — und was nirgends

Checkout-Editor, Danke-Seite, Shopify Functions und UI-Erweiterungen: was alle Tarife können, was nur Plus kann und was seit checkout.liquid nirgends geht.

Shopindev Team

Im Shop können Sie fast alles ändern, im Checkout stoßen Sie an eine Wand. Das ist Absicht: Der Checkout ist die Seite, die Shopify am stärksten testet, weil ein stiller Fehler dort sofort Umsatz kostet. Statt einer frei editierbaren Datei gibt es heute festgelegte Erweiterungspunkte.

In jedem Tarif möglich

  • Branding im Checkout-Editor: Logo, Farben, Schriften, Ecken, Hintergründe.
  • Erweiterungen auf der Danke-Seite und der Bestellstatusseite, etwa Umfragen, Hinweise oder Cross-Selling.
  • Öffentliche Apps aus dem App Store, die Shopify Functions mitbringen — zum Beispiel für Rabattlogik oder Versandregeln.
  • Zahlungsarten, Versandarten, Pflichtfelder und rechtliche Links über die normalen Einstellungen.

Nur mit Shopify Plus

  • Checkout-UI-Erweiterungen in den Checkout-Schritten selbst: Informationen, Versand, Zahlung — etwa ein Feld für eine Lieferanweisung oder ein Hinweis unter einer Versandart.
  • Eigene (nicht öffentliche) Apps mit Shopify Functions, also individuelle Logik nur für Ihren Shop.
  • Erweiterte Branding-Optionen über die Checkout-Branding-API.

Was davon Ihren Tarifwechsel rechtfertigt, rechnen wir in Was kostet Shopify Plus? durch.

Was nirgends geht

Den Ablauf selbst umzubauen — Schritte umsortieren, eine Zwischenseite einschieben, beliebiges JavaScript einfügen — ist in keinem Tarif möglich. Solche Wünsche lassen sich fast immer früher lösen: im Warenkorb, auf der Produktseite oder in einem Schritt vor dem Checkout.

Von checkout.liquid und Scripts umziehen

Alte Anpassungen landen je nach Zweck an verschiedenen Stellen: Hinweise, Badges und Zusatzfelder werden UI-Erweiterungen; „Zahlungsart ab Betrag X ausblenden“ oder „Expressversand nur in bestimmten PLZ-Bereichen“ werden Functions; Schriften und Farben werden Branding-Einstellungen. Shopify Scripts sind seit dem 30. Juni 2026 abgeschaltet — Details in Shopify Scripts → Functions. Beginnen Sie jeden Umzug mit einer Inventur: Was macht der alte Checkout eigentlich noch? Ein Teil ist meist überflüssig.

Rechtliches im Checkout

Für deutsche Shops gehören die Button-Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“, die Links zu AGB, Widerruf und Datenschutz sowie seit dem 19. Juni 2026 die Widerrufsfunktion zur Pflicht. Was davon Shopify mitbringt und was Sie ergänzen müssen, steht in Widerrufsbutton in Shopify.

Checkout-Erweiterungen und Functions setzen wir als Shopify-Plus-Agentur um — und sagen ehrlich, wenn sich ein Wunsch ohne Plus lösen lässt.

Dieser Beitrag gehört zum Themenbereich Die Shopify-Plattform verstehen — alle Beiträge dazu, mit den wichtigsten Fragen, auf einer Seite.

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HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zu diesem Thema

Kann ich den Shopify-Checkout ohne Plus anpassen?

Ja, in Grenzen: Branding im Checkout-Editor, Erweiterungen auf Danke- und Bestellstatusseite und öffentliche Apps mit Shopify Functions funktionieren in allen Tarifen.

Was kann ich nur mit Shopify Plus im Checkout ändern?

UI-Erweiterungen in den Checkout-Schritten Informationen, Versand und Zahlung sowie eigene Apps mit Shopify Functions für individuelle Logik.

Gibt es checkout.liquid noch?

Nein. Es wurde durch Checkout-UI-Erweiterungen, Shopify Functions und Branding-Einstellungen ersetzt.

Kann ich die Schritte im Shopify-Checkout umsortieren?

Nein, in keinem Tarif. Solche Anforderungen lassen sich meist im Warenkorb oder auf der Produktseite lösen.