MIGRATION · 12 Min. Lesezeit · 2026-05-28

Von WooCommerce zu Shopify: Migration ohne SEO-Verlust

Produkte, Bestellungen, Kunden und Rankings vollständig übernehmen. Die 301-Weiterleitungskarte ist der Schritt, an dem Migrationen scheitern.

Shopindev Team

Die meisten Migrationen von WooCommerce zu Shopify beginnen mit derselben Sorge: verlieren wir unsere Google-Rankings? Bei sauberer Umsetzung nicht — und mit den Geschwindigkeitsgewinnen ranken die meisten Shops danach besser.

Audit vor dem ersten Handgriff

Produktzahl, Varianten, Bestellhistorie, Kundenkonten, aktive Plugins, individueller Code und die aktuellen Top-Landingpages aus der Search Console. Dieses Audit bestimmt Preis und Risiko des gesamten Projekts.

Produkte, Varianten und ACF-Felder

Matrixify importiert Produkte mit Varianten und Bildern zuverlässig. Advanced-Custom-Fields-Inhalte haben in Shopify kein direktes Gegenstück — sie werden zu Metafeldern, und das muss vorher geplant werden, nicht mitten im Import entdeckt.

Bestellungen und Kundenkonten

Bestellhistorie wird als Archiv übernommen, damit Reporting und Kundenservice durchgängig bleiben. Passwörter lassen sich technisch nicht übertragen: jeder Kunde erhält eine E-Mail zum Zurücksetzen. Der Text dieser E-Mail entscheidet, wie viele Konten wirklich reaktiviert werden.

Die Weiterleitungskarte ist der eigentliche Job

WooCommerce-URLs folgen /produkt/ und /produkt-kategorie/, Shopify nutzt /products/ und /collections/. Jede alte URL braucht eine 301-Weiterleitung. Exportieren Sie die 500 wichtigsten URLs aus der Search Console und ordnen Sie sie manuell zu — automatische Zuordnung verfehlt genau die Seiten, die Umsatz bringen.

Rechtsseiten neu aufsetzen

Impressum, Widerruf, Datenschutz und Cookie-Consent müssen in Shopify neu angelegt werden — inklusive Consent-Tool. Ein guter Zeitpunkt, veraltete Texte gleich zu aktualisieren.

Umschaltung und die ersten 48 Stunden

DNS-Wechsel zur verkehrsschwächsten Stunde, danach zwei Tage durchgehendes Monitoring: Search-Console-Abdeckung, 404-Berichte, Bestellfluss und Zahlungserfassung. Rechnen Sie mit ein bis zwei Wochen Ranking-Schwankung und mit Erholung darüber, sobald die Ladezeit greift.

Kosten

Kleiner Katalog unter 500 Produkten ab 2.200 €, mittlerer unter 5.000 Produkten etwa 5.000 €, große Kataloge ab 10.000 €. Theme-Entwicklung kommt separat dazu; Zero-Downtime-Garantie und 30 Tage Nachbetreuung sind enthalten.

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